S&T AG trotzt mit erfolgreichem Q2 der Corona Krise

06.08.2020 | Austria
  • Umsatzwachstum von 8% auf EUR 268,6 Mio. (Vj.: EUR 248,7 Mio.)
  • EBITDA-Anstieg in Q2 von 16% auf EUR 27,0 Mio. (Vj.: EUR 23,2 Mio.)
  • Operativer Cashflow im H1 um EUR 38,9 Mio. stark verbessert auf EUR 27,2 Mio. (Vj.: minus EUR 11,7 Mio.)
  • Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 auf EUR 910 Mio. gestiegen (31.12.2019: EUR 841 Mio.)
  • Guidance 2020 bekräftigt: Umsatz und EBITDA von mindestens von EUR 1.150 Mio. bzw. EUR 115 Mio.

Der Technologiekonzern S&T AG (ISIN: AT0000A0E9W5, WKN: A0X9EJ, Börsenkürzel: SANT) schließt mit dem 46. Rekordquartal in Folge erfolgreich das erste Halbjahr 2020 ab. In einem von der Corona-Pandemie geprägten, wirtschaftlich sehr schwierigen Umfeld, überzeugt die S&T AG mit starken Kennzahlen: Der Umsatz konnte mit EUR 268,6 Mio. auf dem Q1/Vor-Corona-Niveau gehalten werden und im Vergleich zum Vorjahr um 8% erhöht werden. Das EBITDA konnte im 2. Quartal 2020 auf EUR 27,0 Mio. (Vj.: EUR 23,2 Mio.) gesteigert werden. Die Bruttomarge erhöhte sich – aufgrund des weiter gesteigerten Technologie- und Softwareanteils – auf 39,3% gegenüber 36,8% im ersten Halbjahr 2019. Das 2019 etablierte „PEC Programm“ zeigt weiterhin Wirkung und trägt im ersten Halbjahr zu einer Verbesserung des operativen Cashflows um beeindruckende EUR 38,9 Mio. auf EUR 27,2 Mio. (Vj.: minus EUR 11,7 Mio.) bei. Der Gewinn je Aktie (unverwässert) erhöhte sich im zweiten Quartal um 18% auf EUR 16 Cent (Vj.: EUR 13 Cent).

S&T zeigt sich somit bis dato als Gewinner der Corona Krise. Generell bieten Technologiekonzerne mit ihren Produkten Unterstützung in der Krise und die richtige technische Ausstattung um den Alltag zu erleichtern – ob mit Videokonferenzsystemen, Heimarbeitsplätzen oder E-Learning Lösungen. S&T deckt diese verstärkte Nachfrage und erzielt neue Rekordwerte in den Bereichen „Medical“ und „Public Business“. Damit konnte der Einbruch im Segment „Avionics“ abgefedert werden. Der Auftragsstand der S&T AG bestätigt diese Entwicklung und ist, der Krise zum Trotz, im 2. Quartal weiter angewachsen. Das Auftragsbuch ist mit nunmehr EUR 910 Mio. zum 30. Juni 2020 um EUR 68 Mio. besser gefüllt als zu Jahresbeginn.

Mit ihrer hohen Liquidität, finanzstark und krisenfest aufgestellt, kann die S&T Gruppe bei sich während der Krise bietenden Akquisitionsmöglichkeiten rasch reagieren. Im Juli konnte dieser Vorteil von S&T genutzt werden und mit den strategischen Akquisitionen von Iskratel und CITYCOMP das Produktportfolio und die Wettbewerbssituation weiter verbessert werden.

Hannes Niederhauser, CEO: „Unser Ausblick ist – trotz anhaltender Krise – ein positiver. Wir haben unsere Karten in der Krise gut genutzt, profitieren in mehreren Bereichen und sehen uns daher als klaren Profiteur der Corona-Krise. Ich freue mich auf weitere erfolgreiche Akquisitionen in den kommenden Quartalen. Wir werden unser Ziel für 2020 von EUR 1.150 Mio. und EUR 115 Mio. EBITDA auf alle Fälle erreichen und bekräftigen unser Mittelfristziel für 2023 von EUR 2 Mrd. Umsatz bei einem EBITDA von EUR 220 Mio.“