S&T AG: Umsatz- und Ergebniswachstum setzt sich im ersten Quartal 2019 fort

09.05.2019 | Austria

  • Umsatzwachstum von 11% auf EUR 225,1 Mio. (Vj.: EUR 203,6 Mio.)
  • EBITDA-Anstieg um 24% auf EUR 21,2 Mio. (Vj.: EUR 17,1 Mio.)
  • Konzernergebnis nach Minderheiten steigt um 27% auf EUR 9,4 Mio. (Vj.: EUR 7,4 Mio.)
  • Projekt-Pipeline erhöht sich um rund 37% auf EUR 1.766 Mio. (Vj.: EUR 1.293 Mio.)

Linz, 09.05.2019. Der Technologiekonzern S&T AG (www.snt.at) setzt im ersten Quartal 2019 sein Umsatz- und Ergebniswachstum unbeirrt fort: Der Umsatz stiegt um knapp 11% auf EUR 225,1 Mio. (Vj.: EUR 203,6 Mio.), das Bruttoergebnis konnte um rund 15% auf EUR 85,3 Mio. (Vj.: EUR 74,1 Mio.) gesteigert werden. Dies entspricht einem Anstieg der Bruttomarge auf 37,9% (Vj.: 36,4%). Das EBITDA erhöhte sich aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung, vor allem im Segment „IoT Solutions Europe“, um 24% auf EUR 21,2 Mio. (Vj.: EUR 17,1 Mio.). Vor allem durch die Erstanwendung des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 16 (Leasingverhältnisse) kam es im ersten Quartal 2019 zu einer Erhöhung der Abschreibungen auf EUR 10,4 Mio. im Vergleich zu EUR 8,3 Mio. im vierten Quartal 2018. Das Konzernergebnis nach Minderheiten steigerte sich um rund 27% auf EUR 9,4 Mio. (Vj.: EUR 7,4 Mio.), der Gewinn je Aktie erhöhte sich im ersten Quartal 2019 auf 14 Cent nach 12 Cent im Vorjahr.

Insbesondere die Segmente „IoT Solutions Europe“ und „IT Services“ entwickelten sich im ersten Quartal 2019 positiv. Vor Konsolidierung erwirtschaftete das Segment „IT Services“ EUR 102,5 Mio. und das Segment „IoT Solutions Europe“ EUR 110,1 Mio. Umsatz. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von rund 8% („IT Services“) bzw. rund 24% („IoT Solutions Europe“). Das Segment „IoT Solutions America“ lag mit EUR 37,8 Mio. rund 1% unter Vorjahresniveau. Auf Grund der zahlreichen neuen Design-Wins und der positiven Entwicklung durch die Hebung von Synergien zwischen der Kontron America und Kontron Canada erwartet die S&T AG in diesem Segment einen deutlichen Anstieg des Ergebnisses im verbleibenden Geschäftsjahr 2019.

Die Ausrichtung auf die Bereiche IoT und Industrie 4.0, durch Technologien wie die IoT Software-Plattform SUSiEtec und Echtzeit-Vernetzungen, zeigt, dass die S&T technologisch und mit ihren Wachstumszielen auf dem richtigen Kurs ist: Im ersten Quartal 2019 erreichte die S&T Gruppe neue Höchstwerte hinsichtlich der Anzahl neuer Design-Wins und der Gewinnung von Neukunden. Hierdurch stieg die Projekt-Pipeline auf EUR 1,766 Mrd. (Vj.: EUR 1,293 Mrd.), der Auftragsbestand erhöhte sich zum Ende des ersten Quartals 2019 auf EUR 629,0 Mio. (Vj.: EUR 501,5 Mio.).

Die Vermögens- und Liquiditätslage im ersten Quartal 2019 spiegelt, wie auch in den Vorjahren, saisonale Effekte wieder: Die Eigenkapitalquote stieg trotz der erstmaligen Bilanzierung von Miet- und Leasingaufwendungen gemäß IFRS 16 auf 44,8% (31. Dezember 2018: 43,3%), die Barmittel betrugen zum 31. März 2019 rund 144,5 Mio. (31. Dezember 2018: EUR 171,8 Mio.). Durch das im April 2019 platzierte Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 160 Mio. wird sich die Liquidität der S&T Gruppe weiter signifikant erhöhen. Der operative Cashflow im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbesserte sich von minus EUR 25,8 Mio. im ersten Quartal des Vorjahres deutlich auf minus EUR 13,0 Mio.

„Die S&T schaut seit nunmehr neun Jahren auf eine erfolgreiche Wachstumsgeschichte zurück“, sagt Hannes Niederhauser, CEO der S&T AG. „Auch im ersten Quartal 2019 konnten wir wieder zweistelliges Umsatz- und Ergebniswachstum realisieren und haben seit Jahresbeginn sehr viele neue Kunden gewinnen können. Grund hierfür ist unser kontinuierlicher Fokus auf nachhaltige Investments in zukunftsweisende Technologien. Hiervon werden wir insbesondere in den folgenden Jahren profitieren. Für 2019 halten wir an unserem Ziel fest: EUR 1,1 Mrd. Umsatz und über EUR 100 Mio. Profitabilität (EBITDA). Darüber hinaus planen wir weitere Akquisitionen – die als Umsatz on top kommen –  und haben mit unserer „Agenda 2023“ die EUR 2 Mrd. Umsatz, bei zumindest EUR 200 Mio. EBITDA für 2023, fest im Visier!“